Birke als Kaminholz kaufen


Birke als Kaminholz / BrennholzBirke gehört zu den beliebten Brenn- und Kaminhölzern. Als hartes Holz lässt es sich zwar schwer spalten, liefert aber einen guten Brennwert und ein ansehnliches Flammenbild. Während das Birkenholz eine gemütliche Wärme in offenen wie in geschlossenen Kaminen erzeugt, kann man die Birkenrinde hervorragend als Zunder bei der Entzündung des Kaminfeuers verwenden.

Birken sind heimische Laubbäume, die bis zu 30 Metern hoch und maximal 160 Jahre alt werden können. Die genügsamen Bäume wachsen auch auf kargen und mineralstoffarmen Böden und besiedeln als so genannte Pionierpflanzen oft freie Flächen. Das harte und kräftige Holz der Birke macht die Bäume besonders resistent gegenüber Witterungsbedingungen und Sturmschäden. Birken zeichnen sich durch ein schnelles Wachstum aus und können jährlich um bis zu 80 Zentimeter in die Höhe schießen. Während Birkenholz aufgrund seiner geringen Tragfähigkeit nicht als Bauholz taugt, eignet es sich gut für die Herstellung von Furnieren.

Als Kamin- und Brennholz zeichnet sich Birke durch etliche Vorzüge aus. An erster Stelle ist der hohe Brennwert von rund 1.900 Kwh/rm zu nennen. Als gespaltenes Kaminholz bietet Birke zudem optische und dekorative Vorteile gegenüber anderen Holzarten und lässt sich außerdem wegen seiner Feuchtigkeitsresistenz gut lagern. Die in der Birke enthaltenen ätherischen Öle tragen zum angenehmen Geruch eines Birkenholzfeuers bei. Nicht nur das Holz selbst lässt sich ausgezeichnet als Brennmaterial verwenden, sondern auch die Rinde der Birke. Birkenrinde bewährt sich als Zunder beim Anzünden des Kamin- und Ofenfeuers.

Birke ist ein vergleichsweise zähes Holz mit einer hohen Rohdichte. Daher lässt es sich nicht gut spalten. Hinzu kommt, dass das Holz aus der unteren Hälfte des Stamms sehr faserig ist. Deshalb wird empfohlen, auf fertig gehacktes und gespaltenes Birkenholz zurückzugreifen. Das Brennverhalten von Birkenholz ist ausgezeichnet. Dank seiner ätherischen Öle verströmt es einen wohltuenden Geruch. Außerdem liefert Birke ein sehr schönes und gleichmäßiges Flammenbild. Das Holz brennt bei bläulicher Flamme und erzeugt kaum Funkenflug, weshalb es auch für offene Kamine empfehlenswert ist. Birkenholz erzeugt schnell eine angenehme Wärme und verbrennt bei mittlerer Hitze. Das beste Flammenbild und den besten Brennwert erreicht man mit Birkenholz, das rund ein bis anderthalb Jahre gelagert ist. Wegen der hohen Rohdichte braucht Birke einige Zeit, um die Restfeuchtigkeit im Holz abzugeben. Wer Birkenholz selbst spalten will, sollte dies möglichst sofort nach dem Schlagen tun, bevor das Holz spröde und faserig wird. Frisch gespaltenes Birkenholz trocknet zudem schneller und lässt sich besser lagern.

Fazit: Vor- und Nachteile von Birke als Kaminholz

Vorteile von Birke als Kaminholz:


Nachteile von Birke als Kaminholz: