Buche als Kaminholz kaufen


Buche als Kaminholz / BrennholzFlächenmäßig ist die Buche mit einem Gesamtanteil von 14 % am gesamten Waldbestand die in Deutschland präsenteste Baumart. Da sich die Buche im gesamten mitteleuropäischen Raum heimisch fühlt, handelt es sich hierbei um einen forstwirtschaftlich kontrollierten Anteil. Durch die vom Menschen begleitete Bepflanzung existieren heute vor allem im Norden (Mecklenburg, Schleswig-Holstein sowie im Eichsfeld), in den deutschen Mittelgebirgen sowie im Süden des Landes (auf der Fränkischen und Schwäbischen Alb, im Spessart oder auf im Steigerwald) großflächige Buchenwälder. Der Baum bevorzugt basenreiche Böden, die kontinuierlich luftfeucht sind. Bei derartigen Standortbedingungen erreich die Spezies eine Baumhöhe von bis zu 45 Metern, wobei sie bis zu einem Alter von 250 Jahren beharrlich weiter wächst. Ihren Spitzennamen "Mutter des Waldes" verdankt die Bausorte ihren bestands- und pflegeleichten Ansprüchen. Das rötlich-weiße bzw. bräunliche Holz hat eine gleichmäßige und besonders feine Struktur. Aufgrund der optimalen Eigenschaften sowie dem reichen Baumbestand wird die Buche in ganz unterschiedlichen Bereichen verarbeitet, beispielsweise im Möbelbau, als Bodenbelag, bei der Herstellung von Faserplatten, insbesondere aber auch als Brennholz für den heimischen Kamin.

Wird die Buche als Kaminholz verwertet ist vor allem der überdurchschnittlich hohe Brennwert auffällig. Dieser liegt bei 2100 KWh/rm und folglich weitaus höher als bei den meisten anderen Baumsorten. Dieser Wert entspricht 210 Litern Heizöl oder Brenngas. Beliebt ist das Nutzholz aber auch wegen dem gleichmäßigen Abbrennen, so dass im Heizofen kaum Rückstände bleiben. Während der Befeuerung entwickelt das Holz im Ofen eine stark ausgeprägte Glut. Aus diesem Grund wird das Gehölz auch während des Sommers gerne eingesetzt, um Grillgut zu verarbeiten. Die Buche wird daher primär auch bei der Holzkohleproduktion eingesetzt.

Die Buche garantiert darüber hinaus ein besonders sicheres Abbrennen. Im Kontrast zu anderen Holzarten ist die Buche frei von Harzen. Im Kamin verbrennt es daher ohne den durch typische Knall- und Knackgeräusche begleiteten Funkenflug. Dementsprechend ist die Holzsorte beim Niederbrennen besonders sicher und kann dementsprechend auch in einem offenen Kamin nahezu ohne Risiko abgebrannt werden, wobei ein Kaminofen ohnehin nicht ohne Kontrolle betrieben werden sollte. Da das Abbrennen nahezu geräuschlos erfolgt, bietet die Buche auch wegen der schönen Flammenfarbe eine romantische Atmosphäre während der kalten Wintertage. Ein entspannter Abend vor dem heimischen Kamin ist mit der Buche als Kaminholz garantiert.

Wegen des bevorzugten Standortes und der sehr hohen Rohdichte, die bei 720 kg/m³ liegt, sollte das Brennholz rechtzeitig eingelagert werden. Die Lagerzeit beträgt etwa zwei Jahre, damit dem Holz die hohe Feuchtigkeit entzogen werden kann. Vor der Lagerung sollte das Holz zunächst allerdings gespalten werden. Aufgrund der feinen Struktur gestaltet sich dieser Arbeitsfortschritt vergleichsweise angenehm. Der wesentliche Vorteil der Spaltung besteht darin, dass dadurch die Entfeuchtung der Buche beschleunigt werden kann. Das Holz der Buche, das noch nicht gespalten worden ist, sollte mehrere Jahre gelagert werden, bevor es als ideales Kaminholz genutzt werden kann. Vor allem in privaten Haushalten sollte folglich von der Stammlagerung frisch gefällter Bäume Abstand genommen werden, wenn das Holz innerhalb einer absehbaren Zeit verwertet werden soll. Empfehlenswert ist somit, dass der Bedarf bereits im Vorjahr trocken gelagert wird. Unbedingt sollte die Buche im geschlagenen und gespaltenen Zustand vor Feuchtigkeit geschützt werden.

Zusammengefasst ist die Buche das ideale Brennholz, mit dem im Hinblick auf die Brennwerte lediglich Eichenholz, Robinienholz und Eschenholz auf einer Brennstufe anzusetzen sind.

Fazit: Vor- und Nachteile von Buche als Kaminholz

Vorteile von Buche als Kaminholz:


Nachteile von Buche als Kaminholz: